parallelinterpretation

Anlässe für digitale Interpretationsexperimente:

Einige meiner Projekte befassen sich mit Fragestellungen der klassischen Interpretationstradition mit den modernen digitalen Meglichkeiten. Neben der parallelen Interpretation gleicher Werke mit verschiedenen historisch denkbaren oder moderneren Instrumenten ("Parallel Interpretation"), bieten sich bei einigen Werken auch unterschiedliche historisch plausiblere Instrumentationen, als die traditionell vorherrschenden. Manchesmal reicht es allerdings, den Notentext eines Werkes detailliert und konsequent zu lesen, um zu deutlich von den gewohnten Auffassungen abweichenden Deutungen zu kommen:

J.S.Bach:

Clavierübungen I-IV (Pigalle Cembalo + Silbermann Orgel Roetha St. Georgen vs. Steinway Grand D CD121)

Konzertotranskriptionen, (Zell-Cembalo + Silbermann Orgel Freiberg St. Petri vs. Bechstein D 282)

Präludium und Fugen nach Themen von Albinoni (Vater Cembalo vs. Bechstein D 282),

G.A.Benda:

3 Cembalokonzerte mit dem Klang eines Cembalo bzw. mit dem Klang des Steinway D

J.Haydn:

sämtliche Klaviersonaten Walther Pianoforte vs. Steinway D

D.Steibelt:

8 Sonaten op.7,, op.9, op.23, op.24, op.45, op.60 (Schantz Pianoforte vs. Bechstein Grand D 282)

W.A.Mozart:

Sonate Nr.18 KV 576 D-dur, Fantasie und Fuge KV 394 (Stein Pianoforte vs. Bechstein Grand D 282)

L.v.Beethoven:

Sonata Nr.23 op.57 Appassionata (Broadwood vs. Bechstein D.282)

F.Paer:

Tres grande Sonates (Schoeffstoss vs. Bechstein D 282)

F.Schubert:

Sonaten A-moll D845, Bb-dur D960 (Graf vs. Bechstein D 282)

F.Kalkbrenner:

Fantasie op.33 (Pleyel 1835 vs. Bechstein D 282)

R.Schumann:

Kreisleriana (Frenzel Grandpiano 1841 vs. Bechstein D 282)

F.Liszt:

Etüden, Annees de Pelerinage, Valse Oublie, Don Juan Fantasie mit und ohne Ossia Erard 1849 vs. Bechstein D 282)

S.Thalberg:

Don Juan Fantasie op,14 Besendorfer 1826 vs. Bechstein D 282)

E. Franck:

Frühe Klavieromusik Berndt Grandpiano 1848 vs. Fazioli 380 Grandpiano

J.Brahms:

Horntrio op.40 wmit Natural Horn and Erard 1873 vs. modern horn and Bösendorfer Imperial

M.Ravel:

Pavane (Erard 1873 vs. Bechstein D 282), La Valse, Gaspar de la nuit (Erard 1922 vs. Bechstein D 282)

W.v. Bausznern:

Klaviermusik, Bechstein 1899 vs. Bechstein D 282

A.Jemnitz:

Frühe Klaviermusik Pleyel 1926 vs. Bechstein D 282)

S. Prokofiev:

Sonaten 1,7,8 (Steinway D 1951 vs. Bechstein D 282)

Leuven Chansonnier:

Realisation in 5-7 verschiedenen hitorisch plausibelen Instrumentationen

J.S.Bach:

“Lautenkompositionen interpretiert mit dem Theorben-Cembalo und Lautenclavier“ für welche sie gedacht waren.

G.F.Handel:

Dixit Dominus HWV232 ohne Frauenstimmen wie es bei Kirchenmusik zu Händels Zeit zu erwaten ist.

F.Schubert:

3 deutsche Tänze im Klang einer Orphica (also eines transportabelen Tasteninstruments anfang des 19. Jahrhundert.)

M.Ravel:

Tzigane für Violine und Lutheal, wie es Ravel selbst gefordert hat

G.Ligeti:

Horntrio with mit Naturhörnern in allen 12 Stimmungen, wie es der Interpret laut Ligeti mit dem modernen Horn nachmachen soll.

F.Chopin:

Werke für Klavier und Orchester im original Tempo das Chopin in der Patitur fordert.

A.Scriabin:

Promethe op.60 fokussiert auf die reinen Farben des Farbenklaviers, ohne die sonst gewohnten Lightshow-Effekte.

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